Nichts gelernt
Poschardt schreibt heute in seiner Kolumne auf Welt.de, dass die Zivilgesellschaft in Deutschland tot ist und die Linke die größte Bedrohung seit 1949 ist und das Bürgertum wieder komplett versagt. Man kann ihm nur zustimmen, was von der Linken in Berlin seit Wochen in die Republik gekotzt wird, wäre eine Empörung wert, die man gegenüber der AFD über Jahre inszeniert hat.
Das alles ohne Widerworte der Parteispitze, aber wenn man sich diese anschaut, wundert auch das nicht. Nie wieder kreischen, aber Selfies und Demos gegen Rechts machen neben der Beerdigung von kleinen Kindern. Das eingeschleuste Wahlvolk muss schließlich geschützt werden.
Weitere Dämlichkeiten gibt es zuhauf. Die unsägliche Caritas Präsidentin fabuliert dieser Tage, die CDU sollte die Unvereinbarkeitsklausel gegenüber der Linke aufheben, schließlich sei die AFD vom Verfassungsschutz als gesichert Rechtsextrem eingestuft, das wäre ein Unterschied. Das ist in der Tat ein Unterschied, wie viel dieser Unterschied allerdings taugt, könnte so eine Hohlbirne auch wissen. Wenn bei der nächsten Bundestagswahl die AFD die Mehrheit erhält, ist der Link gesichert Linksextrem, der Verfassungsschutz ist keine neutrale Instanz und Weisungsbefugt dazu.
Unsere Bundesregierung hat mal was hinbekommen. Tabaksteuer für den defizitären Klingbeil Haushalt. Um die Abschreckung und Gesundheit von Rauchern geht es bei den vermeintlichen Gutmenschen allerdings kein Stück. Es wird Kohle gebraucht für eine Politik, die die höchsten Steuern aller Zeiten zur Verfügung hat und dennoch nicht zu Rande kommt. Kleiner Tipp wie es gelingen könnte, Geld nicht in der Welt verteilen und die Welt nicht nach Deutschland einladen und subventionieren bis zum Anschlag. Die Energiewende, die Deutschland mit dem Atomverzicht so ziemlich alleine in der Welt angestoßen hat, kostet 6000 Milliarden inklusive der Deindustrialisierung. Chapeau.
Weiteres Lowlight. Die SPD inszeniert einen Skandal über die zurückgetreten Bas. Auch diese Empörung ist natürlich geheuchelt hoch Zehn und ziemlich durchschaubar, man sieht Merz geschwächten und versucht die CDU zu spalten. So wirft diese Sache einen viel größeren Schatten auf die SPD selbst und das der Rücktritt ein Segen ist, kann man nicht bestreiten. Obwohl, ist ja die SPD. Schlimmer geht da immer.
